künstler

Johannes Dullin & Signe Holtsmark / Banality Dreams

Banality Dreams wurde 2005 von Signe Holtsmark (N) and Johannes Dullin (D/USA) gegründet. Beide haben an der Hochschule Scuola Teatro Dimitri in der italienischen Schweiz physisches Theater und Theaterkreation studiert. 2008 schloss sich Raliza Nikolowa (D/BUL) als Dramaturgin Banality Dreams an. Die Arbeiten von Banality Dreams legen den Fokus auf Performance im Sinne eines Spiels mit Strukturen, mit Theatermitteln, mit der Kombination von Medien und mit ungewöhnlichen Künstler-Konstellationen. Im Zentrum der ästhetischen Recherche von Banality Dreams steht die Suche nach einer zeitgemäßen Form von Komik, welche ihre Themen aus den uns unmittelbar umgebenden, speisenden, bewegenden, manipulierenden Quellen bezieht. Komik wird hierbei nicht im Sinne von Comedy verstanden, sondern als Kunstform, die inhaltlich mit den Spannungsverhältnissen und den Grenzen zwischen Banalem und Tiefsinnigem, Absurdem und Tragischem, Subtilität und Plattitüde spielt. Es heißt, in der Komik liege die Wahrheit. In welchem Moment beginnt Komik und wann schlägt sie um in Tragik und umgekehrt? Warum und wann wird eine oberflächliche Geste oder Situation komisch oder absurd? Welche tiefe menschliche Wahrheit verbirgt sich dahinter? Wesentlich für Banality Dreams ist das Spiel mit Effekten von Authentizität und klarer Präsenz, deren Ziel es ist, zu berühren. Die Arbeit mit Video, Live Musik, und installativen Elementen ist ebenso wie die Zusammenarbeit mit Laienschauspielern oder die Arbeit außerhalb gängiger Theaterkontexten Bestandteil der künstlerischen Suche von Banality Dreams. So versteht sich Banality Dreams zunehmend als ein Zusammenschluss von interdiszi- plinär arbeitenden Künstlern, wo sich unter der Leitung von Johannes Dullin und über die Suche nach verschiedenen Ausdrucksmöglichkeiten eine eigene Ästhetik entwickelt. Anfang 2009 gewann das Kollektiv den Jury-Preis des 100° Festivals am HAU in Berlin.
www.banalitydreams.com

Sharlene Anders [Düsseldorf]

Nach ihrem Studium der Philosophie und der Anglistik entwickelte Sharelene Anders zahlreiche Stücke als Autorin und Regisseurin. An der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf ist sie Lehrbeauftragte für „Creating Physical Theatre“. 2010 erschien ihr zweiter Roman „wolkenlos“. Sharlene Anders ist darüber hinaus als künstlerische Leiterin in internationalen Theaterprojekte für Jugendliche tätig.
www.sharlene-anders.de

 
 
 

goetz [Hamburg]

entwickelte Konzepte für das Deutsche Raumfahrtinstitut, arbeitete mit am Aufbau des ersten und größten digitalen Fernsehstudio in Berlin (Sonycenter). Medienkünstler im und am Tacheles (Berlin). Seitdem realisierte er eine Reihe von Dokumentar- und Kunstfilmen u.a. in Afganistan, Deutschland, Italien, Syrien. Videoarbeiten fürs Theater, u.a. Fleetstreet und Kampnagel Hamburg.
 

Ersan Ocak [Laboratuar/Istanbul]

independent filmmaker, video-artist, and social/cultural researcher. As a filmmaker, he makes short films and documentaries. As a video-artist, he makes experimental video films, video instal- lations, and video performances. Ersan Ocak is a member of [laboratuar] that is a collaborative project ensemble, focusing on visual and performing arts. [laboratuar] basically feeds upon theo- ry, methodology, tools, technique and material from contemporary dance, physical theatre, performance art, architecture, film & video, design and literature, along with post-structuralist theo- ry and the possibilities provided by “new media” technologies. As a member of [laboratuar], Ersan Ocak has been attending in conceptual design and making (experimental) video works for on- and off-stage performance works. Ersan Ocak graduted from the Middle East Technical University in 1993, as an urban planner. In 2000, he got his graduate degree in Urban Policy Planning. In 2008, he got his Ph.D. degree from the Institute of Fine Arts in Bilkent University. His doctoral dissertation is titled as: “The Ultrasound Fetal Image: The Event of Birth, Female Body and Medical Discourse.” His teaching experience includes both theoretical and practical courses on cinema and video-art in Audio-Visual Systems Research and Production Center in Middle East Technical University; Television and Cinema Department in Baskent University in Turkey. He has been giving courses in Media and Cultural Studies Graduate Program in METU since 2008. In his social and cultural researches, he concentrates on city/space/place, the relations/interactions among space/place, body and memory, and urban politics, culture and sociology. Currently he focuses on two research areas: One is imaging technologies, especially medical ones and their relations with female body and space/place. The other is new media, specifically the new forms of documentary filmmaking in new media.
www.laboratuar.org

Ingo Toben [Düsseldorf]

Nach seinem Studium der Germanistik und Medienwissenschaft an der Heinrich-Heine-Universität war Ingo Toben 1997-1998 Regieassistent am Rheinischen Landestheater Neuss sowie von 1998-2001 als Regieassistent und Regisseur am Schauspiel Wuppertal tätig, wo er mit Holk Freytag, Volker Lösch, Paolo Magelli, Frank-Patrick Steckel, Hasko Weber zusammenarbeitete. 2003 erhielt er den Förderpreis für darstellende Kunst der Stadt Düsseldorf. Ingo Toben entwickelt seit mehreren Jahren Arbeitsansätze, die in hohem Maße von der Partizipation von Kindern und Jugendlichen geprägt sind. Die Projekte kombinieren Realität und Fiktion zu neuen Erzählweisen und Aufführungsformaten und öffnen dadurch die künstlerische Arbeit für die Lebenswelten der Jugendlichen. Das künstlerische Team um Ingo Toben wurde 2008 mit der Produktion “Kleine Brüder” zum Theatertreffen der Jugend in Berlin eingeladen, 2009 mit “Geschmack der Kirsche” zum Young Star Festival (Kampnagel/Hamburg), sowie 2010 mit der Produktion „Unter der Haut“ zu favoriten10 in Dortmund.

Tobias Bade [Hamburg]

arbeitet als Musiker und Produzent u. a. bei Station 17. Als Schlagzeuger ist er bei diversen Bands (u.a. clickclickdecker, kalabrese, the sea) aktiv.
www.station17.net

 
 
 
 
 

Christian Fleck [Hamburg]

Studium Sozialpädagögik, 2006 musikalische Leitung der Lichtspieloperette „Kongress der Planetenvereinigung“ und seitdem Musiker und Produzent bei Station 17/barner 16 alsterarbeit gGmbH, Musiker und Produzent bei like-a-stuntman. Ab 2006 leitete er zusammen mit Dorothea Ratzel die Tanzkompanie „substanz“ und war für die Musik der substanz Produktion „Sehnsucht“ auf Kampnagel zuständig. Diskographie : divers. 17rec. / divers. records and me / divers. high point low life records.

www.like-a-stuntman.de
www.station17.de

Mellanie Schmitt [Frankfurt]

Studium der Kunstpädagogik im künstlerischen Schwerpunkt Grafik, Kunstgeschichte und Psychologie in Frankfurt/Main. Ab 2002 künstlerische Assistenz und seit 2005 freie Mitarbeiterin im Atelier Goldstein als künstlerische Leitung und Projektorganisation. Diverse Projekte und Workshops im In- und Ausland (u.a. Belgien, China, Island). Organisiert und leitet darüber hinaus unter- schiedliche kulturelle Projekte, wie z.B. ZURPOST, PECHA KUCHA NIGHT (DAM Frankfurt/Main)
www.atelier-goldstein.de

Harmonious Thelonious [Düsseldorf]
Das neue elektronische Projekt von Stefan Schwander (aka antonelli) führt minimalistische Grundstrukturen (american minimal music) und afrikanisch anmutende Rhythmen zusammen. Harmonie-und Rhythmusmuster werden miteinander verflochten und lassen eine hypnotische Musik entstehen: verdichtet, tanzbar, fordernd. Die `on stages ep` ist die zweite Veröffentlichung auf diskant nach der richtungsweisenden clubs ep der durian brothers. harmonious thelonious veröffentlichte eine erste ep (just drifting ep) auf dem Londoner Label dreck records (drk-17). Erstmalig wird live auch in kleiner Bandbesetzung gespielt: Turntables, Sequencer, Effects, Afrocuban Percussion.
www.harmoniousthelonious.com

Johannes Dechau [Hamburg]
Geboren 1982 in Hamburg. Arbeitet seit 2003 als bildender Künstler in der Hamburger Künstlergruppe „Die Schlumper“. Ausstellungen im In- und Ausland. In seinen Hörspielen, von denen einige in Kürze auf dem Hörspiellabel von Paul Plamper veröffentlicht werden, beschäftigt sich Johannes Dechau mit alltäglichen Situationen, die er durch Schnitttechnik und den gezielten Einsatz von Musik und Geräuschen verfremdet.
www.schlumper.de

Paul Plamper [Berlin]
Jahrgang 1972, ist Hörspielmacher und lebt in Berlin. Er inszenierte diverse Theaterarbeiten: u. a. „Projekt RAF“ nach Briefen von Gefangenen der RAF und „Artaud…“ (Monolog mit Martin Wuttke) am Berliner Ensemble. Für den WDR und den NDR realisierte Plamper die Hörspiele „Hüttenkäse“, „Stopper“, „Top Hit leicht gemacht“ (Prix Europa 2002), „Henry Silber geht zu Ende“ (in Kollaboration mit Nils Kacirek), das Gefangenenprojekt „Release“, sowie den Dreiteiler „Hochhaus“ nach J.G. Ballard. Seit 2005 kuratiert er „Die Hörspielzentrale“, eine Hörspielveranstaltungsreihe im HAU, Berlin. Bereits in „Die Unmöglichen“ beschäftigte sich Plamper thematisch mit Behinderung und arbeitete mit Nele Winkler, einer Schauspielerin mit Down Syndrom, zusammen. Wiederum in Kooperation mit dem WDR bezieht „Der Assistent“ (Ursendung, Ende 2009) Menschen mit Behinderung bereits in der Konzeptionsphase mit ein. Für sein Hörspiel „Ruhe 1“, das in Kooperation mit dem WDR und dem Museum Ludwig in Köln entstand, erhielt er 2009 den Hörspielpreis der Kriegsblinden.
www.paulplamper.de

Danja Atari & Band [Düsseldorf]
Sie ist zu einem Viertel tunesisch, einem Viertel französich und der Rest ist eine Mischung aus Berlin und Ruhrgebiet. Danja Atari ist Kosmmopolitin, sie bereist die Welt und füllt ihren Koffer mit internationalen kulturellen Erfahrungen. Egal ob Portugal, Norwegen, Frankreich, Polen oder Tunesien – Danja war schon da und hat ein Stück der jeweiligen Musiktradition mitgenommen nach Deutschland, ihrer musikalischen Homebase. Dort mixt die Weltreisende Spoken Words mit Elektronik, Chanson mit glasklaren Beats. Und mit ihrer zuckersüßen, aber glasklaren Stimme begei- stert die charmante Sängerin mit hauchzarten Refrains, die zur Stille geleiten oder die Gedanken Purzelbäume schlagen lassen. Live Besetzung: Vocals: Danja Mathari, Jerome Vazhayil // DJ: Adnan Hadzic // Bass: Kay Schilling // Guitar: Jens Schilling // Drums: Sebastian Maier
www.danja-atari.com
www.myspace.com/danjaatari

Jim Permanent [Dortmund]
Der Schlagzeuger/Elektroniker/Komponist, geboren 1974 in Latrobe, Pennsylvania, U.S.A, studierte klassisches Schlagwerk an der Eastman School of Music. Verließ die U.S.A. 1995 und ließ sich 1998, nach Aufenthalten in Frankreich und Ägypten, im Ruhrgebiet nieder. Zahlreiche Projekte als Live Elektroniker (mit selbstentwickeltem Instrumentarium aus Reliquien des Kassetten- Zeitalters) in diversen Bereichen (Jazz, Neue Musik, Club Culture, Theater & Filmmusik). Auftritte beim Europhonics Festival 2005 (solo), Klangraum Phoenix 2005 (solo), jazzwerkruhr 2006, Juicy Beats 2008, Moers New Jazz Festival 2009 & als Musiker/Schauspieler beim Theaterfestival “Junge Hunde” 2005. Jim Campbell komponierte Theatermusik für das Schauspielhaus Bochum (“Die Nacht kurz vor den Wäldern”) sowie für Tanz (“Blick von nirgendwo” 2006, “Fast Forward” 2008). Er ist Begründer & Leiter von “baender bender”, zugleich Musikerkollektiv & monatliche elektroakustische Konzertreihe im Dortmunder Jazzclub domicil. Arbeitet zurzeit an einem Solodebüt, dass dieses Jahr veröffentlicht wird.
www.jimpermanent.com